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Eigene Gedanken:

Die eigenen Gedanken werden im Ayurveda so wichtig genommen, dass sie sogar als Teil des Umfeldes gesehen werden. Manch ein Kranker steht morgens auf und einer seiner ersten Gedanken lautet, dass er krank ist. Diesen Gedanken denkt er mehrmals am Tag bis zum Abend und es ist oft auch sein letzter Gedanke vor dem Schlafengehen. Er betreibt sozusagen "Gehirnwäsche" an sich selbst, was letztendlich zu dem führt, was man in der Psychologie als "self fulfilling prognostosy" bezeichnet, also zur "sich selbst erfüllenden Prognose". Dabei wird ein bestimmtes Verhalten oder sogar eine Krankheit durch wiederholtes daran Denken (oft sogar unbewusst) verstärkt wird.

Auch Gedanken, die scheibar positiv sind und doch nur Unsicherheiten ausdrücken, zählen dazu. Zum Beispiel: "vielleicht hilft mir Ayurveda doch" oder "ich lasse mich überraschen". "Ich habe schon alles probiert". Ein asiatisches Sprichwort sagt, dass es besser ist, eine Sache konsequent zu verfolgen als viele verschiedene Wege nur "zu probieren ob's funktioniert".
 
Besonders wenn Sie an einer Krankheit oder an mehreren leiden, ist es wichtig, sich selbst klar zu werden, welchen Weg man einschlagen will und wie man sich selbst als Patient sieht. Wenn Sie sich selbst als "unheilbar krank" sehen, wird es für Sie schwierig werden zu gesunden. Auch andere Personen beeinflussen Ihre Gedanken - sei es bewusst oder unbewusst -. Eine Versicherungsfirma hat einmal auf Tonband aufgezeichnet, was Ärzte während der Operationen gesprochen haben und es mit der Aufenthaltsdauer der Patienten im Krankenhaus verglichen. Bei den Ärzten, die positiv gesprochen haben ("das ist ein leichter Fall...") wurde ein um 2 Wochen kürzerer Aufenthalt errechnet als bei Ärzten, die negativ gesprochen haben. Daher seien Sie bitte besonders bei Angehörigen vorsichtig, die Sie ständig bemitleiden! Es wird Ihnen eher geschadet als geholfen.
 
Es ist also wichtig, über sich selbst und seine Krankheit möglichst positiv zu denken. Versuchen Sie z.B. bereits am Morgen im Badezimmer 3-5 positive Gedanken über sich selbst zu denken. Sie werden dann vielleicht selbst feststellen, dass Ihnen bereits nach wenigen Tagen Ihre früheren Gedankengänge oft sogar lächerlich vorkommen werden.

Gedanken, die Sie "ausradieren" sollten:
"Ich bin krank"
"Mir kann nicht geholfen werden"
"Es geht mir (sehr) schlecht"

Auch Gedanken, die die derzeitige Lebenssituation negativ beschreiben, sollten Sie auf den Müll werfen:
"Ich habe zu wenig oder kein Geld, um etwas zu machen"
"Ich finde keine Arbeit"
"Ich komme bei den anderen nicht an"
"Ich bin zum Verlierer geboren"
"Ich finde keinen Partner / Freund / Partnerin / Freundin"
"Ich bin eben ein Pechvogel"
"Anderen geht es besser als mir"
u.s.w.

Betreiben Sie die "Gehirnwäsche" in der Form, dass sie Ihnen hilft statt zu schaden.
"Ich bin sympathisch"
"Ich bin gesund"
"Ich bin erfolgreich"
"Andere mögen mich"
u.s.w.

Es ist nicht wichtig, dass Sie diese Gedanken auch sofort selbst glauben - auch die anderen Gedanken haben lange gebraucht, um wirksam zu werden. Wichtig ist nur, dass sie sie möglichst oft denken! Sehr gut hilft es, die positiven Gedanken im Badezimmer oder in der Geldbörse auf kleine Zettel aufzuschreiben, um immer wieder daran erinnert zu werden.

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